Frankfurt oder Berlin? Ein - wohl aus Furcht vor der geistigen Resonanz? - anonym bleiben wollender Suhrkamp-Autor antwortet in gezwirbelter Suhrkamp-Autoren-Sprache auf Thomas Hettches Plädoyer für Frankfurt als ökonomisch geprägten Verlagsstandort mit einem vernichtenden Urteil und hofft auf Berlins Geist des Radikalismus: Frankfurt ist “geistesarm, (…) regelrecht geistesgelähmt”:
“Muss ich sagen, so der Autor, dass Frankfurt heute ein Ort ist, wo man sich, im Unterschied zur Hauptstadt, um einen Geistesradikalismus tagtäglich gebracht sieht, und nicht etwa nur geprellt sieht, sondern, angesichts der Austauschbarkeit von Menschen und Ideen, regelrecht mitenthauptet sieht.”
Anonymer Monolog: Berlin, Berlin verbindet, FR, 21. März 2009