Der große ortlose Ozean des Internet wird zunehmend territorialisiert und parzellisiert, schreiben Kathrin Passig und Holm Friebe in der Berliner Zeitung, er wandelt sich nach Gilles Deleuze und Felix Guattari vom “glatten” in einen “gekerbten” Raum. In diesem aber bestimmen Regierungen oder Megakonzerne, welche Parzelle der Leser noch beschreiten darf. Die Gesetze des (privaten) Eigentums statt des Freibeutertums beginnen schon sich durchzusetzen.
Kathrin Passig und Holm Friebe: Gekerbter Datenraum. Berliner Zeitung, 25. Februar 2010