… oder wie man ‘DIE REZENSION’ bei Google findet:
- “neo kannibalismus”
- “Gespensterarbeit,
Krisenmanagement und
Weltmarktfiktion” - “afrikanische kriegsspiele”
- “lady gaga oberhausen wann kommts im fernseher”
- “geheimdienst lehrbücher”
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Der Depressive und der Eingeschleuste Mo., 17. Januar 2011 23.30 Uhr, HR: Control (Control). GB/USA/AUS/JP 2007, Regie: Anton Corbijn 23.30 Uhr, SWR: URO (URO). N 2006, Regie: Stefan Faldbakken |
… oder wie man ‘DIE REZENSION’ bei Google findet:
Lasst die weisen alten Männer wieder ran! Nach Beckmann gestern abend auf rbb ist klar: Nur ein Altenrat kann die Welt noch retten. Man kann ihnen vieles vorwerfen, nicht alle ihre politischen Entscheidungen mögen immer richtig gewesen sein, nicht allen ihren Forschungsaussagen kann man voll zustimmen, man mag den ein oder anderen in seiner Dauerpräsenz als arrogant und/oder machistisch empfinden, doch wo gibt es heute noch solche Männer? [...] Dass Linkshänder trotz aller reformpädagogischer Ansätze und Designinnovationen noch immer einer unterdrückten Minderheit angehören, offenbart sich in den vielen Schwierigkeiten, mit denen sie bei der Bewältigung ihres hochkomplexen Alltags konfrontiert sind. ![]() Ich bin Linkshänder. Ich bin alt genug, dass es bei mir in der Schule noch keine Linkshänderscheren gab und keine Kindergartenerzieherin von meinen Eltern angegangen worden wäre, wie sie das nicht habe merken können, dass ich Linkshänderin sei (implizit mit dem echauffierten Vorwurf: Mein Kind ist etwas ganz Außergewöhnliches, wissen Sie denn nicht, dass Linkshänder ganz besonders begabt, intelligent und vor allem überaus kreativ sind, da ihre Gehirnhälften besser vernetzt sind!). Ich bin nicht daran gestorben, dass es bei uns im Kindergarten und in der Schule keine Linkshänderscheren gab. So habe ich eben mit rechts schneiden gelernt. Ebenso wie werfen, alle Sportarten, die Schläger erfordern, und Brot schneiden. (Das ist nicht weiter schlimm, man macht sich dann nicht von besonderen Designläden abhängig, die ihr Geschäft mit ausgefeilten Linkshändergerätschaften machen.) Das Messer gehört in die rechte Hand, die Gabel in die linke, und so übe ich konsequent alle Schneidetätigkeiten, auch das Schnitzen, mit rechts aus. Genauso wie Bogenschießen oder Degenfechten. Anders ist es, wenn ich ein Brot schmiere. [...] Handys erleichtern das Miteinander. Als schnelles, einfaches, ebenso knappbemessenes wie unaufdringliches Medium hat die sms ihren Siegeszug angetreten. Doch mitunter können 160 Zeichen ein PingPong der Synapsen in Gang setzen. ![]() Eine Kurzmitteilung empfangen - doch, von wem? Am Freitagabend erhielt ich eine sms eines mir unbekannten Absenders. Das heißt, allem Anschein nach war mir der Absender nicht tatsächlich unbekannt, denn irritierenderweise handelte es sich um eine in meinem Handy eingespeicherte Nummer, vollständig mit Vor- und Nachnamen versehen. Doch welche Person sich hinter diesem Namen verbarg, entzog sich gänzlich meinem Erinnerungsvermögen. Ein erster Anflug von Alzheimer? Ein Autosave-Fehler in meinen Synapsen? Akribisch ging ich alle Parties der vergangenen Wochen durch, die neuen Arbeitskollegen und die Interviewpartner des Monats. In meinem Kopf, völlige Leere. Kein Gesicht leuchtete auf meiner Festplatte auf. Vorsichtshalber ließ ich die Nachricht zunächst unbeantwortet. Am nächsten Morgen stieß ich in einer abgelegenen Ecke meines Gehirns auf einen Namensvetter des Schreibers, schon wollte ich eine flüchtige Aufklärungs-sms schreiben, doch nach der flugs durchgeführten Recherche am Mittag erwies sich der Familienname des Kandidaten nicht als deckungsgleich mit dem des Schreibers. [...] |
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